Endlich nicht mehr unfotogen

Fotografin in ihrem Studio in Bruchsal mit Kamera in der Hand

Bist du unfotogen?

Gehörst du auch zu den Personen, die unfotogen sind? 
Dann ist dieser Blog Beitrag genau das richtige für dich! 

Vor fast jedem Shooting, bei so gut wie jedem Kennenlerngespräch werde ich darüber informiert, dass Personen unfotogen sind, sich aber trotzdem schöne Bilder wünschen. Und jedes mal denke ich „ES GIBT KEIN UNFOTOGEN!“

Deine bisherige Erfahrung:

Stell dir mal vor, ein Handy oder eine Kamera wird auf dich gerichtet. Und sofort schießen tausend Gedanken durch deinen Kopf. 

„Oha, ich muss lachen fürs Bild. Aber als ich letztes Mal gelacht habe, sah das Bild total blöd aus.“ 
„Wo mache ich denn am besten meine Hände hin? Hosentasche? Merkel-Raute vorm Unterbauch? Oder ich klammere mich einfach mit beiden Händen an meinem Handtaschengurt fest? Hilfeee!“
„Mist, das wird bestimmt wieder ein Bild was bestätig, dass ich einfach nicht fotogen bin“ 

Aber stöbere mal in deinem Gedächtnis nach dem einen Foto, was jeder von sich hat. Zufällig aufgenommen, ohne dass du davon wusstest. Auf dem du dir tatsächlich gefällst. Wo du entspannt schaust oder total sympathisch lächelst.
ABER! Du findest dich generell trotzdem unfotogen. Ich weiß! 

Jetzt kommt dein Aha-Moment

Der Mensch ist ein hoch sensibles Wesen was über Jahrtausende gelernt hat, Mimik zu deuten. 
Zieht jemand die Mundwinkel nach oben, wissen wir, dass er lacht. Und auch einen traurigen Blick erkennen wir anhand typischer Merkmale. 

Nun sind wir aber nicht nur grob gestrickt, sondern können auch Mikro-Mimik lesen. Und das findet ganz unterbewusst statt. Jeder weiß bei einem nahe stehenden Menschen anhand seines Blickes, wenn etwas nicht stimmt. 
Jeder kann ein echtes Lachen von einem Gestellten unterscheiden.

Hier nun mein Fact:
Du verwechselst „unfotogen“ mit „Ich habe mich beim Fotografieren nicht wohl gefühlt.“ 

Was ich in einem unfotogenen Bild sehe: „Du warst unsicher als die Kamera plötzlich auf dich gerichtet war. Du wusstest nicht wie du schauen solltest. Du hast dich so frei im Raum stehend verloren gefühlt und wusstest nicht wohin mit deinen Händen. Auf den letzten Bildern hast du dir nicht gefalle. “  

Genauso entstand der Irrglaube „unfotogen“ in deinem Kopf. 
Du siehst ein unfotogenes Bild von dir, weil die Fotosituation unglücklich war. Nun ist dieser Gedanke in deinem Kopf und begleitet dich zum nächsten Foto, denn unser Gehirn sucht immer nach Bestätigung von Annahmen. 

Lass uns deine Annahme umprogrammieren

Ich möchte diese Gedankenspirale durchbrechen. 
Du bist nicht unfotogen! Du wurdest nur noch nie mit Wohlfühlfaktor fotografiert. 

Deswegen gilt bei meinen Shootings immer:

1. Ich nehme mir Zeit und dich ernst. Ich möchte den Menschen vor meiner Kamera kennen lernen, höre mir deine Wünsche an, aber genauso deine Bedenken. Ich schicke dich nie emotional unvorbereitet in die Fotosituation.

2. Frei im Raum stehen und posen ist Model-Business und kann einen Menschen ohne Kameraerfahrung verunsichern.  Du bekommst einen Ankerpunkt von mir, dass du dich nicht verloren fühlst. Du darfst entweder sitzen, dich gegen die Wand lehnen oder dich lässig an einer Stuhllehne abstützen. 

3. Deine Hände bekommen immer eine Beschäftigung von mir. Das können offensichtliche Dinge sein wie auf einer Tastatur tippen, eine Kaffeetasse halten oder etwas weniger Pragmatisches. Zum Beispiel „Streichle dir mit deiner linken Hand ganz zart über deinen rechten Oberarm.“ Egal ob Business oder Boudoir: deine Hände werden in Beschäftigung sein. 

4. Du musst nie lange in die Kamera schauen. 
Am Anfang ist es immer einfacher erst einmal einen anderen Punkt zu fokussieren oder sogar die Augen zu schließen. Das ist für dich einfacher umzusetzen. 
Schaust du direkt in die Kamera, werde ich diese Situation nie bis ins Unendliche ziehen, denn irgendwann kommt der Punkt, wo es sich befremdlich anfühlt und an den möchte ich mit dir nicht kommen. 

FAKT IST:  
Hast du einmal verstanden, dass nicht DU das Problem bist, wirst du dich plötzlich auf Bildern wieder mögen. 

Lass uns deine Gedanken umprogrammieren und tolle Bilder von dir machen. 

Klick hier, um mir von deinen Wünschen, Bedenken und vor allem von Dir zu erzählen. 

HI – Ich bin Mo. Die Fotografin die keine unfotogenen Bilder von dir macht. 

Fotografin schaut lächelnd zu Seite.
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